Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer *Rezensionsexemplar*

Finster, verwunschen und voller Gefahr – mitreißende Fantasy hinter verzauberten Türen!

Onora liebt Bücher und gute Geschichten – zwei Dinge, für die ihr kriegslustiger Clan nichts übrighat. Und so schließt sie sich eines Tages den weisen Drunen an, die tief im Wald das Wissen der gesamten Welt versteckt halten.
Als Onora allerdings anfängt, von einer mysteriösen Tür aus Birkenholz zu träumen, wird ihr klar, dass die Drunen neben all ihren Chroniken auch Geheimnisse horten. Zusammen mit dem düsteren Hecser, der gegen seinen Willen zu ihrem Beschützer ernannt wird, schleicht sie sich schließlich in den Irrgarten der Gelehrten, um die Tür aus ihren Träumen zu finden.
Doch je tiefer Onora sich in dem von Monstern bewachten Labyrinth verläuft, desto mehr weicht ihre Furcht vor dem mitleidlosen Krieger einem ganz anderen Gefühl, das sie ins Verderben stürzen könnte, sollte sie die Birkenholztür wirklich erreichen. Denn auch Hecser verbindet etwas mit der rätselhaften weißen Tür – ein Zauber, zu alt und finster, um einen Namen zu haben. Und nicht jeder Fluch lässt sich brechen …

Ein Herz, so schwarz wie Rabenfedern,
das andere weiß wie Birkenholz.

Bist du bereit, mir in den dunklen Wald zu folgen?

In ein Schloss voller magischer Türen, wo hölzerne Hexen heimlich gefallene Krieger sammeln?

Wo ein gefiedertes Ungeheuer in den Schatten auf Rache sinnt? Und wo ein vergessener Irrgarten nur darauf wartet, wieder betreten zu werden?

Bist du bereit, mir in die Arme eines Mannes zu folgen, der mein Verderben sein könnte? Und uralte Mächte wiederzuerwecken?

Dann lass mich dir eine Geschichte erzählen. Ein Märchen voller Schönheit und Schrecken, aus einer Zeit, bevor es Helden gab.

Ich bin Onora. Und das ist meine Geschichte.

Meine Meinung:

Das Cover konnte mich sofort fesseln, die Birkenbraut mit ihrem tollen Kleid und dem Wald im Hintergrund hat mich sofort richtig neugierig gemacht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und poetisch, man hat das Gefühl ein altes Märchen zu lesen und taucht tief ein in dunkle Geheimnisse. Onora wirkt am Anfang wie eine Außenseiterin die sich gerne hinter Büchern zurück zieht, bis sie eines Tages mehr über ihre Mutter herausfinden will und ihr leben selbst in die Hand nimmt. Am besten gefallen haben mir die Kapitel aus ihrer Sicht aber auch die von Hecser waren wichtig um den Geschichtsverlauf besser zu verstehen zu können. Die romantische Beziehung zu den beiden hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr ausgeschmückt werden können da ich die zwei echt gerne zusammen mochte und ich aufgrund des Titels einfach mehr erwartet hatte, aber vielleicht bin ich auch einfach eine Hoffnungsvolle Romantikerin. Dennoch war es perfekt in die Geschichte eingeflochten und ich denke Leser die es nicht “to much” mögen sind hier genau richtig. Die ganze Idee der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn einige Stellen einen bitteren Beigeschmack bei mir hinterlassen haben. Ich wollte bestimmte Szenen erst weg lassen da ich sehr empfindlich bin, habe das Buch aber trotzdem bis zum Ende durchgezogen. Da fehlt einfach eine Triggerwarnung am Anfang, diese Kapitel machen das Buch für mich jetzt nicht schlechter, sie gehören zu der Geschichte und ich kann die Autorin auch vollkommen nachvollzeihen wieso diese mit eingebaut wurden. Was mir am besten gefallen hat waren die Durnen und der Irrgarten, hier steckte einfach die liebe im Detail. Der Märchenhafte Schreibstil hat mich wirklich sehr verzaubert und ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

Fazit:

Eine sehr durchdachte Geschichte mit vielen großartigen Details.

 

 

 

Über die Autorin – Arianne L. Silbers

Arianne Luise Silbers ist eine Exzentrikerin im falschen Jahrhundert mit einer Liebe für alles Verstaubte und Fantastische. Passenderweise studiert sie momentan Geschichte und Literaturwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf antiken Kulturen, wobei sie besonders die alten Völker Großbritanniens und Irlands in ihren Bann

gezogen haben. Sie wurde 1998 auf Rügen geboren und lebt noch heute an der stillen norddeutschen Küste, wo sie mit Blick auf das weite Meer an ihren Romanen schreibt. Als Teilnehmerin literarischer Förderprogramme wie dem »Poetencamp« oder dem mentoringKUNST-Projekt 2019/20 hatte sie außerdem schon die Gelegenheit, mit erfahrenen Schriftstellern wie der Bestsellerautorin Jenny-Mai Nuyen an ihren Texten zu arbeiten.

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